ZOOM


Vom 29. März bis zum 29. Juni 2019 zeigt die Galerie neue Arbeiten von Rik De Boe, Ralph Merschmann, Jan Ros und Hein Spellmann in einer Gruppenausstellung unter dem Titel »ZOOM«.

Seit einigen Jahren fertigt Rik De Boe Kohle-Zeichnungen von identischem Format, deren dichte atmosphärische Wirkung an filmische Szenen denken lässt. So begegnen in ihnen immer wieder Ausschnitte von Fassaden und Innenräumen wie auch Fenster und Jalousien, die wie in einer „Camera Obscura“ um elementare Vorgänge der Wahrnehmung kreisen.

Die malerischen Untersuchungen von Ralph Merschmann zielen auf ein Maximum an visueller Komplexität. In seinen neuen Werken legt er zumeist ein strenges Raster an, bestehend aus farbigen Punkten, die in quadratischen Flächen eingeschlossen sind. Rhythmus und Farbwechsel führen dabei zu einer nachhaltigen Verlebendigung seiner Kompositionen.

Die Malerei von Jan Ros verleugnet ihre mediale Herkunft nicht: Ob einzelne Architekturen, Fensterausblicke oder Stadtlandschaften – immer nimmt der bildnerische Prozess seinen Anfang bei der Fotografie, um von nach den speziellen Bedingungen zu fragen, unter denen der Gegenstand malerisch transformiert werden kann.

Ausgehend von fotografischen Ansichten großstädtischer Architekturen fertigt Hein Spellmann dreidimensionale Fassadenobjekte, die er zumeist als Einzelstücke im Raum anordnet. Die strenge Reihung von Fenstern und anderen Fassadenelementen spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das individuelle, oft überraschende Detail – etwa in Gestalt von Spiegelungen und Beschriftungen. 

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 29. März.